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Puls- und Zungendiagnose


Die Zungendiagnose...

...ist eine wichtige Teilkomponente in der Diagnostik der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie geht von einem engen Zusammenhang zwischen Zunge, den inneren Organen, Meridianen, Qi (Lebensenergie), Blut und Körperflüssigkeiten ausBei der Zungendiagnose wird die eigentliche Zunge vom Zungenbelag unterschieden. Ein gesundes Zungenaussehen zeichnet sich durch normale Zungengröße, hellrote Färbung und Beweglichkeit aus. Der Zungenbelag ist dünn, weißlich und feucht. Der Zustand der einzelnen inneren Organe lässt sich in verschiedenen Teilbereichen der Zunge ablesen: Spitze, Mitte, Zungenwurzel und Ränder entsprechen jeweils Herz, Milz/Magen, Nieren, Leber/Gallenblase.

Durch die sorgfältige Inspektion der Zunge lassen sich Belastungen der inneren Organe bereits vor der Manifestation von Krankheiten erkennen. Die Therapie kann also sehr gut auf die Krankheitsursachen abgestimmt werden und gleichzeitig lässt sich der Therapieverlauf und Erfolg sogleich an der Veränderung der Zunge erkennen.

Die Pulsdiagnose...

...erfolgt durch Pulstastung des Therapeuten mit Hilfe des Zeige-, Mittel- und Ringfingers.
Dabei wird der Puls an der rechten und linken Hand des Patienten an je drei Stellen gefühlt wobei einmal leichter und einmal fester Druck auf die Arterien ausgeübt wird. Dadurch erhält man insgesamt 12 verschiedene Pulsstellen, die genau den 12 inneren Organen entsprechen und somit über deren Zustand Auskunft geben.

Dabei steht nicht die Pulsfrequenz im Vordergrund sondern die „Stärke“ des Pulses. Man unterscheidet z.B. einen harten-gespannten Puls von einem weichen-wegdrückbaren. Diese an der dem jeweiligen Organ entsprechenden Stelle gefühlte Pulsqualität lässt daher Rückschlüsse auf den energetischen Zustand und somit Funktionstüchtigkeit des inneren Organs zu und ermöglicht so eine differenzierte und effiziente Behandlungsstrategie.



© Dr. phil. Dagmar Hemm   |   Naturheilpraxis Heilpraktikerin
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